Democratic Design

Keyvisual Gestaltung

Fertig gestellt: Januar 2023

Für die Ringvorlesung „Democratic Design“, organisiert von Prof. Theo Steiner an der Hochschule RheinMain, bekam ich Ende 2022 die Möglichkeit das Key Visual zu gestalten.
Die Schwierigkeit bei diesem Projekt war es das komplexe und schwer greifbare Thema in ein Keyvisual zu verwandeln. Am Anfang entwickelte ich Motive, wie Smartphones (als partizipatorisches Mittel) und Typo-Experimente, die Theo und mich nicht zufrieden stimmten.

Nach langem inhaltlichen Beschäftigen mit dem Thema und vielen Gesprächen, kam die Idee das Thema von der anderen Seite zu betrachten: Was ist nicht demokratisch, was versperrt den Weg oder raubt Freiheiten? Als Keyvisual entstand also ein grüner Plastiksack gefüllt mit verschiedenen Undemokratischem und Freiheiteinschränkendem, wie etwa eine Krone als Symbol von Monarchie und Diktatur und Handschellen für Freiheitsentzug. Den Plastiksack umgebend findet man eine weiße Fläche vor, die für Reinheit und Frieden steht, also einer Utopie nachkommt, in dem überkommene Mittel und Systeme der Geschichte angehören.
Nachdem das Motiv stand, entwickelte ich eine passende Textebene, die unaufgeregt an den Rand des Plakats weicht und dem Motiv den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit zugesteht.

Im Gestaltprozess entstanden zwei alternative Motive. Zum einen entstand eine Stadt, die einen Lichtstrahl, wie ein Prisma bricht und umlenkt. Die umliegende Stadt wird vom gebrochenen Lichtstrahl beschienen.
Das zweite Motiv zeigt den Schriftzug „Democratic Design“, der besetzt von kleinen Miniaturmenschen das Fundament zum friedlichen und demokratischen Zusammenleben symbolisiert.

Während das linke Keyvisual die Textbestandteile als Spielwiese nutzt, zeigt das rechte eine Stadt, die von einem Lichtstrahl beschienen wird und wie ein Prisma das Licht streucht und die rechte Seite der Stadt regenbogenfarben erleuchtet.

Alle Arbeiten sind mit Blender entstanden. Besonders für ein alleinstehendes Key Visual ist die Software sehr gut geeignet, da man schnell auf einen diskussions- und kritikfähigen Stand kommen kann.