IKAI

KI-Möbel Webexperience

Fertig gestellt: März 2023

Mit IKAI habe ich im Wintersemester 2022/23 eine Webexperience entwickelt, die es ermöglicht einen Katalog an KI-generierten Möbeln anzuschauen, aber auch mit eigenen Prompts Möbel entstehen zu lassen.

Auf IKAI kam ich, als ich mich viel mit dem Durchbruch von Dall-E beschäftigte. Denn das erste schöpferisch kreative Ergebnis, dass die KI-Szene in Aufruhr versetzte, war der Avocado-Chair. Auf dieser Welle wollte ich die Möglichkeiten von KI-generierten Möbeln tiefergehend nachvollziehen.
Die Idee von IKAI ist es, anstelle von serienmäßig entworfenen und produzierten Möbeln zwar individuelle aber dafür „seelenlose“ KI-Möbel zu generieren. IKAI kann man aber auch als Möglichkeit des Entkommens aus der immer gleichen Möbelindustrie sehen, der einen guten Start für die Entwicklung individueller und eigenwilliger Möbel anbietet. Die KI-Möbel folgen nur bedingt einer Realisierbarkeit oder einem speziellen Trend. Somit bekommt man Giraffen-Stehlampen, Wolken-Lounge Chairs oder Avocado-Betten.

Genauso wie das große gelb-blaue Möbelhaus kommt IKAI daher. Das Gestaltprinzip ist aufgrund unserer Gewohnheiten sehr ähnlich, was die Benutzung vereinfacht und den Einstieg erleichtert. Besonders beim Prompt-Entwickeln habe ich die Eingabe mit sortierten Tags ergänzt. Dies soll die Fantasie anregen und zum Experimentieren einladen. Die generierten Möbel bekommen neben einem passenden Preis einen typischen schwedischen Namen. Auf der Produkteinzelseite kommt dann noch eine Beschreibung hinzu.

Das Bildgenerieren habe ich mit Stable Diffusion v2.0 umgesetzt. Hier wird zukünftig der Look der Bilder noch stärker angepasst, da es mehr nach der Produktinszenierung des schwedischen Möbelhauses aussehen sollt. Chat-GPT wird verwendet, um den Titel und den Beschreibungstext zu erstellen. Entwickelt habe ich (mit Hilfe meines Bruders Lukas) die gesamte Oberfläche mit Svelte, einem Web-Framework, das zur Art des Projekts super gepasst hat. Als Datenbank kommt Strapi hinzu. Sie macht das Verwalten von Produkten sehr einfach.

In Zukunft werde ich ab und zu das Projekt ergänzen und neue KI-Entwicklungen einbauen. Besonders spannend wäre ein 3D-View der Produkte, der von einer KI auf Basis des 2D-Bildes erzeugt werden würde.

Ich möchte Prof. Betty Schimmelpfennig für den Creative-AI-Kurs und das Feedback, und meinem Bruder Lukas für die technische Unterstützung des Projekts danken.